[Unsere Phlisophie]

 

 

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    Warum soll RIACUS MUSIC Freude machen?

 

 

    Es gibt in der Welt so viele ernste Geschichten, unsere Leben ist voll damit und wenn wir ehrlich sind belastet uns dass auch. Unsere Philosophie besteht darin, mit und durch Musik Freude in die Welt zu bringen. - Das heißt nicht, dass wir nur oberflächliche "Dudelmusik" anbieten wollen. - Nein, unsere Musik soll zum "Mit-Fühlen" anregen, denn daran mangelt es in unserer Welt. Es ist doch in sich schon krotesk, dass sich die sogenannte "Klassische Musik" als die E-Musik-Sparte (Das E steht dabei für ersten Musik) betrachtet, der ganze "Rest" an Musik, die sogenannte U-Musik (Das U steht für Unterhaltungs-Musik), wird von diesen Musik-Meistern als minderwertig und somit wenig akzeptabel betrachtet.

    Jetzt stellt sich schon als erstes die Frage, darf also E-Musik (Klassik) als erste Musik niemanden gut unterhalten, weil sie ja somit wiederum U-Musik und damit zweitklassig wäre??

    Sie sehen schon, jede Art von Katalogisierung  führt zu nichts. Nachdem auch wir beide ja sogenannte Klassiker sind, dürften wir also nur erste Musik machen und verbreiten... Da haben wir also den Schlamassel. Für uns ist es wichtiger, dass Musik Gefühle weckt, wobei es ganz gleich ist, welcher Art die Gefühle sind. Es darf und soll, von Liebe, "sich einfach nur wohl fühlen", über Traurigkeit bis zur Aggression alles dabei sein, denn wofür sonst sollte Musik für den Zuhörer "gut" sein?!?

    Jetzt sind wir schon beim Kernthema: Für wen ist denn all die komponierte Musik?? - Für die Musikwissenschaft? - Oder gar die Musikkritiker (was vermutlich ja eh das gleiche ist) - oder soll Musik nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sein?? - Ah ja, die Intelligenz fördert sie ja auch noch, also muss sie ja zwangsläufig sehr ernst sein, denn welcher Intellektuelle ist unterhaltsam oder gar lebenslustig und fröhlich?? - Oder sollte Musik am Ende für den gemeinen "Pöbel", zum schlichten "Anhören" gedacht sein - Nein, so weit kann man doch nicht gehen. - Wo bleibt denn da die Wissenschaft, der Kommerz, oder die Seriosität? Wo kämen wir denn da hin, wenn ganz einfache Leute in ein Konzert gehen und dann die Musik, die sich gehört haben einfach so, auf emotionaler Ebene verstehen und, nicht als CD, sondern als Gefühl einfach mit nach Hause nehmen. Und wie kann sich jemand erdreisten, Musik über so banale Themen wie die eigene Familie und deren Alltag zu schreiben und dann auch noch zu vermarkten? - Verrückte Welt... - Und wenn Regina Kuhn dann schon mal endlich ein seriöses Thema vertont (z.B. Kirchenmusik), dann sind diese Werke auch noch fröhlichen Charakters...

    So, müssen wir noch mehr über unsere Philosophie schreiben? Wir wollen mit unserer Musik Gefühle wecken. Außerdem liegt uns auch etwas daran, dass ganz normale Leute, die ein Konzert besuchen und weder vor der Aufführung eine musikalische "Einführung ins Werk" besucht haben noch auch nicht Musikwissenschaften studiert haben, unsere Werke trotzdem nachvollziehen können und sagen können: "Ja, dass hab' ich in der Musik gehört, das war ein kleiner frecher Junge, der hat mich an meinen Neffen erinnert..." (Originalzitat einer Konzertbesucherin nach der UA von dem Werk "MARCUS - Ein Charakterportrait meines Sohnes") 

 

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